Ausgabe

April

2011

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AMBULANTES

CHIRURGIEZENTRUM

 

 

Dr. med. J. Harth

   Facharzt für Chirurgie 

 Sportmedizin, Sporttraumatologie

 

im

 

Evangelischen Krankenhaus

Bergisch Gladbach

Ferrenbergstr. 24

51465  Bergisch Gladbach

 

EBENE  2

 

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Jugendliche aus dem Sport,

 

herzlichen Dank für Ihre/Eure Treue und das Vertrauen in meine Person. Das Verhalten und die anregenden Gespräche meiner jugendlichen Sportler waren mir Vorbild und Ansporn.

Alles Gute, Erfolg und vor allem Gesundheit auf Eurem weiteren Lebensweg !

 

Dr. Jürgen Harth

MITGLIED :

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR

SPORTMEDIZIN & PRÄVENTION

 

Mitglied der Aerztekammer Nordrhein

Mein Tätigkeitsschwerpunkt ist die Betreuung Leistungssport treibender Kinder und Jugendlicher unter besonderer Beachtung eines altersspezifischen Trainings, Optimierung der konditionellen Beanspruchungsformen und altersgerechten Entwicklung des Bewegungsapparates sowie die Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden.

Meine Lieblingssportarten haben mit “Ball und Spiel” zu tun : Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Tennis, Golf .....

Lange Jahre habe ich den Verbandskader des Tennisverbandes Mittelrhein als Kaderarzt und in der Funktion des Verbandsjugendwartes betreut.

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Wachstumsbeschwerden ?!

Häufig sehe ich sportlich ambitionierte Kinder in der prä- und pubertären Phase  ( 10 bis 14 Jahre ) in meiner Praxis mit Problemen an den Fersen, den Kniegelenken oder im Beckenbereich. Hierbei sind Jungen deutlich in der Überzahl. Oft haben diese Jugendlichen von ihren Eltern oder Großeltern gehört, es handele sich um “Wachstumsschmerzen”, die von alleine verschwinden würden. Leider sind auch viele Trainer dieser Meinung, so dass die Kinder unnötig unter Schmerzen spielen und trainieren - oft  leistungsgemindert und frustriert.

Im Allgemeinen handelt es sich um Entzündungen der Wachstumszonen des Knochens im Bereich der Sehnenansätze    ( Apophysen ) , bedingt durch Überlastung und adaptative Probleme insbesondere bei Schnellkraft intensiven Sportarten ( Ballsportarten Tennis u. ä. ).  Begleitend bestehen häufig muskuläre Dysbalancen und eine eingeschränkte Flexibilität.

Zumeist ist dies kein Grund, mit dem Sport zu pausieren, vielmehr sollte der überlastete Bewegungsapparat mit physiotherapeutischen Maßnahmen sowie einer individuellen Trainingssteuerung ( Reduzierung des Trainingsumfanges und der -intensität, regenerative Einheiten ) therapiert werden. Auf keinen Fall aber sollten Injektionen in das erkrankte Gewebe erfolgen, ebenso kontraproduktiv ist eine längerzeitige Ruhigstellung der betroffenen Extremität mit resultierendem Verlust der Muskulatur. Da dadurch die protektiven Kräfte geschwächt werden, entwickelt sich nach erneuter Mobilisation das ursprüngliche Beschwerdebild um so schneller wieder.

Fazit :  Der Jugendliche muß nach spezifischer Körperlicher Untersuchung und Statuserhebung möglichst individuell therapiert werden.

Ihr Dr. Jürgen Harth